Lustiges und Informatives aus der Abwasserwirtschaft
Podcast-20260123_091633-Besprechungsaufzeichnung
23. Januar 2026, 08:16AM
51 Min. 42 Sek.
Klaus Jilg Transkription gestartet
Klaus Jilg 0:03Einer neuen Folge des Abwasser-Talk-Podcasts. Wen habe ich denn diesmal dabei? Road to IFAT. Sascha, bist du schon heiß?
Sascha Kokles 0:11Also, heiß, man kommt ja langsam in die Stimmung. Also, guten Tag noch mal allen Abwasserhelden und heldinnen. Wir freuen uns natürlich wieder, euch mitzunehmen und die ganzen interessanten Punkte, die ja wieder auf der IFAT präsentiert werden, so ein bisschentiefer zu durchleuchten. Ja, da ist dann ja auch die Vorfreude so langsam, wenn man sich dann von einem Thema in das andere Thema so durchhangelt, dass man weiß, es ist ja bald wieder so weit, man kann sich so ein bisschen in die Themen reindenken und du weißt es ja selber, wenn man da einfach nur lang schlendert und sich immer so rauschen lässt von den.Sachen, die da so angeboten werden, dann ist man manchmal so überfordert. Aber wenn man sich vorher ein bisschen mit dem Thema beschäftigt, ist es sehr interessant. Hast du denn schon Pläne?
Klaus Jilg 0:53Sascha, das Coole, was ich, was ich gesehen hab, wir sind ja voll in der Planung, wir haben ja diesmal auch 'n eigenen Stand, mehr oder weniger, vom Abwassertalk und ich hab jetzt gerade das Design schon gesehen, wie es denn aussehen wird und freu mich natürlich, dass Daniel und du, dass ihr auch dabei seid.Und wir haben ja quasi auf auf dem Unithenic Stand so 'ne kleine Ecke abge oder was heißt 'ne kleine Ecke, 'ne große Ecke abgestochen und ich habe jetzt gerade die ersten Designs gesehen, es wird richtig cool werden. Und wir haben auch eigenes Bier, weiß nicht, ob wir das schon erwähnt haben, hier in dem Road to IFAT.Wir werden eigenes Bier haben vom Abwasser Talk mit unserem auf der Bierflasche, unser Logo, also dein dein Bild nachher auf und Daniels Bild mit auf der Flasche drauf, quasi. Das wird also, könnt ihr alle mal vorbeikommen.
Sascha Kokles 1:29Es ist ja heutzutage selbstverständlich.Ja, aber das ist ja schon selbstverständlich, auf der IFAT Bier anzubieten.
Klaus Jilg 1:42Könnt ihr alle vorbeikommen? In Halle BB 3 sind wir ja ja und wir sind ja jetzt in der Reihe. Sascha, was ist denn heute unser Thema? Vielleicht, dass wir, dass wir sagen, OK, was kann man denn, was sind denn unsere Themen, was haben wir letztes Mal gehabt? Weiß ich gar nicht mehr, diesmal ist.Fremdwasser, glaube ich, ne, unser Thema.
Sascha Kokles 1:59Diesmal ist Fremdwasser. Das ist ja natürlich auch ein sehr schönes Thema, womit man sich ja oder auch viele Ingenieure so beschäftigen. Und da haben wir natürlich auch wieder kompetente Partner geholt von Nivos, die uns da ein bisschen was zu erzählen. Aber erstmal.Können wir das Thema Fremdwasser ja mal so ein bisschen anschneiden? Also, ich hab ja gehört, es gibt ja auch Firmen, die das ja anbieten, sich mit der Fremdwasserproblematik zu beschäftigen. Und wir haben ja auch so 'ne Fremdwasseranalyse. Warum ist denn eigentlich beim Abwasser Fremdwasser, was ist denn da eigentlich der Punkt?
Klaus Jilg 2:37Ja, jetzt müssen wir gleich an die an unsere Experten weitergehen. Das ist das Coole, ist ja, ich habe mich ja, ist ja nicht so, dass wir uns Experten nur geholt haben. Diesmal habe ich ja, ist ja speziell, sonst sind wir immer nur online. Heute habe ich mir mal gesagt, ich gucke mir das mal persönlich an und bin hier im Haus bei unseren, ich sitze hier zu dritt.
Sascha Kokles 2:37Klaus kannst.
Klaus Jilg 2:53Da das hört ihr vielleicht noch nicht, aber die werdet ihr gleich hören und hab mir hier mal bei der Firma Nivus angeschaut, wie so Messtechnik aussieht, wie das funktionieren kann und haben uns hier natürlich auch die Experten dann dazu geholt. Wir selber haben davon auch 'n bisschen Ahnung, sage ich mal. Sascha, du und ich,aber ist ja immer gut, wenn wir uns noch Gäste dazu holen, die dann mehr Ahnung davon haben. Ja, können wir einfach mal reinholen, unsere beiden Gäste, jetzt weiß ich gar nicht, mit wem ich anfangen. Einmal haben wir den Thorsten Beyer hier. Thorsten, sag mal hallo. Kannst auch gerne mal sagen, was du hier machst bei NiBus im Haus.Jan Sascha, ich bin Abteilungsleiter stadthydrologische Messung. Wir beschäftigen uns mit Messungen im urbanen Umfeld der Stadthydrologie.Ja, wir führen Messdienstleistungen durch und auch Analyse Fremdwasser, deswegen sitzen wir heute dabei und schauen mal, was da. Du wirst uns gleich noch was über Fremdwasser erzählen, was das überhaupt ist. Hoffentlich, ja. Holen wir mal den zweiten Gast noch dazu, den Stefan Frank. Stefan, stell dich mal auch noch vor. Du kannst auch kurz was zu Nivus vielleicht sagen, wo wir überhaupt sind hier. Ja, weil nicht jeder wird es vielleicht,Weißt du, wer das kennt? Aber ja, Niwus muss man kennen. Natürlich, klar, genau. Und hallo zusammen. Ich bin Stefan Frank, bin Vertriebsleiter hier bei der Firma Niwus. Wir sitzen hier in Eppingen in unserem Stammsitz, wo wir unterwegs sind.von wo wir auch die Dienstleistungen maßgeblich durchführen, sagt der Thorsten noch was dazu. wo wir auch die Produktion hier haben. Wir sind hier am Standort mit ungefähr 80 Mitarbeitern. Insgesamt sind man 180 mittlerweile.Und ja, die restlichen Mitarbeiter sind dezentral draußen unterwegs im Vertrieb, im Service. Thorsten ist seine Gruppe, die da draußen unterwegs ist und wir freuen uns sehr auf den Podcast heute und ja auf das Thema insgesamt.Vielleicht kann man das noch sagen. Also, Nivus ist ja absolut fast jedem ein Begriff für das Thema Durchflussmessungen und Messungen aller Art, sage ich mal so, ist bei mir zumindest. Du kannst ja das nachher noch mal vielleicht ein bisschen korrigieren. Ich habe heute schon einiges sehen dürfen und da haben wir halt, da habe ich halt gleich gesagt, okay.Der Algorithmus hat uns vorgeschlagen, dass eines der Kernthemen natürlich dieses ganze Thema Fremdwasser ist auf der IFAT. Und habe ich gesagt, "OK, dann fragen wir mal Nivus die Kollegen, was es denn da so Neues gibt. Man findet euch auch auf der IFAT, falls es interessant ist, was man heute so hört. Weißt du jetzt auswendig die Halle?"Und stand. Wir schreiben das in die Shownotes. Frag mich am Ende noch mal, dann sag. Aber ihr seid doch im A. Bereich, ne. A. sind wir sind im A. Bereich genau immer wie immer in der vorderen Reihe mit Hach, Endress links und rechts von uns, wer dazwischen.Mhm, genau. Wir freuen uns auch schon wahnsinnig drauf und wir kommen mit Sicherheit auf ein Bier vorbei.Ja, ich hab auch gehört, ihr baut wieder neue Präsentatoren, die hier dann in der Akademie ausgestellt werden, hast du vorhin erzählt. Simmer Simmer, kommen wir natürlich bei euch auch mal vorbei. Ja, Sascha, jetzt stell mal, zeig, steigen wir auch mal ein. Wer sich tiefer informiert, kommt zur IFAT.Aber heute soll es ja um das Thema Fremdwasser so als Aufbau gehen. Jetzt fragen wir mal den Thorsten als Experten. Ihr nennt das ja stadthydrologische Messungen. Das heißt in der Stadt Wasser messen, hydraulische Messungen. Ich finde das Wort eigentlich immer super, weil das alles so umfasst, was man braucht: Regen.Durchfluss, Füllstände, alles, was man da so messen will mit Wasser. Was ist denn Fremdwasser für dich eigentlich? Gib uns doch mal so einen Anhaltspunkt dafür. Gut, Fremdwasser ist ein.Sehr großer Begriff, wo man auch gut definieren kann oder für jeden ist schon das ein bisschen was anderes. Es gibt eine Definition laut D. W. A.Die könnte mir jetzt runterbeten, aber ich glaub, jeder hat 'n bisschen anderes Fremdwasser. Lies doch mal vor, du hast das doch vorbereitet. Komm, ich hab das dann nicht mal vor. Genau, laut laut D. W. A. Merkblatt 182 ist Fremdwasser, ist das sind Abwasseranlagen, abfließendes Wasser, welchesWeder durch häuslichen, gewerblichen oder landwirtschaftlichen oder sonstigen Gebrauch in seinen Eigenschaften verändert ist noch bei Niederschlägen von bedeutend oder befestigten Flächen gesammelt oder bestimmungsgemäß eingeleitet wurde.So ist die Definition Fremdwasser. Wie würde man das jetzt im Vertriebsjargon sagen, Stefan oder Sascha? Wie würdest du es sagen?
Sascha Kokles 7:13Also letztendlich, wenn man jetzt ausschließt, ist ja, was es zum Beispiel bedeutet, aber es beinhaltet Fremdwasser, Grundwasser, Drainagewasser, Niederschlagswasser, was halt fremd in das System reinkommt, vereinfacht gesagt. Jetzt muss man sich aber erst noch mal rantasten. Wir versuchen ja auch immer das Thema so ein bisschen so.Anschaulich zu gestalten ist ja im Podcast immer so ein bisschen schwierig, aber erstmal will ich ja in so ein Abwassersystem Abwasser ableiten, reinigen und wieder in die Gewässer zurückführen. Das ist ja so ein Prozess, der.Ist ja letztendlich von diesen Mengen abhängig. Dann kann ich so ein Klärwerk berechnen. Und wenn ich da ein paar, sagen wir mal, 10% Regenwasser, wenn es mal regnet oder Grundwasser zufließen habe, dann kann ich das alles abfangen. Wenn ich dann aber so Situationen habe, wie teilweise in Berlin, wo man dann so einen Regen.Wetterfaktor mit aufrechnen muss, der ist glaube ich nach der D. W. A. Hoffentlich werde ich jetzt hier nicht irgendwie vertretbar vertretbar von 1,5 also dass ich halt 50% zusätzliches Fremdwasser mit reingebe, kann so ein Klärwerk ab. Aber wenn es nachher in die Bereiche kommt, oh ich habeZweifache, dreifache Menge an Zuflüssen und dann muss ich mein Klärwerk darauf irgendwie konzipieren oder ich habe irgendwelche Austritte aus dem System. Dann ist es natürlich problematisch. Also das beinhaltet dann, dass ich natürlich mehr Energie aufwenden muss, das vielleicht gar nicht meine Reinigungs.Leistung gar nicht mehr so richtig funktionieren und dafür brauche ich halt irgendwie eine Lösung. Und das ist halt das, was halt erstmal wahrscheinlich hier angehen und das kann ich halt optisch sehen, kann ich im Klärwerk messen oder ich kann halt diese Stadt hydrologischen Messung machen und dann das alles dann darauf abrechnen und dafür.Sitzen wir hier, um das mal so ein bisschen zu erörtern oder?
Klaus Jilg 8:57Vielleicht würde der Laie sagen, Fremdwasser ist alles das Wasser, was da nicht in Abwasserkanal gehört. Was da fremd ist, wenn wir das brauchen wir da drin nicht sozusagen, kann man ja so vielleicht überspitzt, so habe ich das mal gelernt als damals Laie, Wasser, was da nicht reingehört. Jetzt hast du ja schon ein bisschen was gesagt,Stefan, frag ich dich mal, was ist das Problem? Jetzt ist da Fremdwasser drin, ist doch ein bisschen Regenwasser im Kanal.Warum ist das ein Problem? Du hast vorhin gesagt, ich glaube, wir haben in 25 über 130 Messkampagnen durchgeführt, wo es um das Thema Fremdwasser ging und keins davon war gleich. und du hast vorhin auch nach dem Vertrieb gefragt, wenn wenn wir das Schlagwort vom Kunden zugeworfen bekommen, wir brauchen die Fremdwassermessung.Und gebe das so ungefiltert an den Thorsten weiter. Dann höre ich ihn am Telefon atmen.Weil er dann genau sagt: 'Ja, was, wie, warum, was, was will der Kunde eigentlich genau? Was ist die genaue Fragestellung?' Und in dem Punkt gibt es dann wirklich einzusteigen. Also, was ist der Schmerzpunkt wirklich vom Kunden? Was will er? Diese, wo hat er seine Probleme? Sind es die Überläufe? Ist die Kläranlage? Sind es die Pumpwege?Danke. Du sagst jetzt eigentlich, Fremdwasser ist nicht gleich Fremdwasser. Das heißt, jeder versteht was anderes darunter. Jetzt gehen wir doch mal die Definition durch oder was könnte denn zum Beispiel eine Fremdwasserquelle sein, die uns, die wir meinen? sag mal Thorsten, vielleicht im Süden ist eher das grundwasserbedingte Fremdwasser.wo wir da haben, wo die einfach die, die das Kanalsystem einfach so marode ist, dass ich eindringendes Quell oder Schichtenwasser habe, wo einfach mit beaufschlagt wird im normalen Abfluss.Führt natürlich dazu, dass meine Kläranlage für die Ausbaugröße, wo sie ausgelegt worden ist, deutlich mehr beschickt wird und dann kriege ich da ein deutliches Problem oder haben natürlich auch mehr Energie aufzuwenden, um das Wasser zu bearbeiten oder zu pumpen oder.Wie auch immer, das sieht oftmals im im nördlichen Teil von Deutschland bisschen anders aus, da wir da eher mit Trendsystemen arbeiten, da fällt Fremdwasser eben vom Grundwasser bedingt nicht vielleicht ganz so stark ins Gewicht. Da hab ich doch dann eher das niederschlagsbedingte Fremdwasser.Und da hört man auch oft unsere Pumpenpumpen, damit unsere Kanäle total überfordert sind, weil wenn man in Rente steht, dann doch die Schmutzwasserkanäle oft deutlich kleiner sind. Wenn da Fehlanschlüsse sind durch Fremdwasser, habe ich da ein Riesenproblem. Also, du sagst ja jetzt eigentlich.Norden und Süddeutschland, aber da gibt es ja, das habe ich als allererstes gelernt, das habt ihr, wer hier im Podcast hört, schon öfter gehört, diese Aussage, das allererste, was ich gelernt habe im von Professor Brombach, das Wort Mischwasseräquator. Kennt ihr das?Ja, ja, das ist das Erste, was ich gelernt habe vor 15 Jahren von meinem Chef damals. Das Wort Mischwasser, ich frag, war gerade ein K. A. Artikel. Ne, erklär das mal für für uns aus unserem Blickwinkel. Ja, ist alles.nördlich von Frankfurt ist bei uns praktisch der Norden. Um das mal einzuordnen, wenn wir von Norden und Süden reden. Genau und und ich glaube, da ist auch ungefähr der Mischwasseräquator verordnet so ungefähr die Grenze oder wie kennst du das? Sagt ja, der der geht ja immer südlicher, dann Mischwasseräquator sagt ja alles südlich dieser Linie, die geht soschräg durch Thüringen durch, durch NRW durch, einmal so von Nordwesten nach Südosten. Und die, die sagt eigentlich aus, alles was südlich davon ist, hat mehr Mischsystem als Trennsystem und alles was nördlich davon ist, hat mehr Trennsystem als Mischsystem. Ist ja genau, was du sagst. Moment.Wenn ich jetzt im Süden bin, dann ist natürlich Regenwasser in einem Mischsystem ein Bestandteil, der ja im im Abwassersystem abgeführt werden soll. Genau, weil es ja ein Mischsystem ist, ne. Ich hab grad kürzlich gelesen, bei uns regional 65% Mischwasser.Also man merkt schon, dass die die Trendsysteme auch mehr Bedeutung gewinnen, logischerweise Neubaugebiete und so weiter merkt man schon, aber bei uns in der Region sind es 65% Genau, das Haushaltsgesetz soll ja alles, was neu gebaut wird, im Trennsystem errichtet werden. Das ist auch große Diskussion, die man dann immer hat.mit Planern, die seit Ewigkeiten im Mischsystem planen, gerade im Hausanschlussbereich bei Industrieunternehmen habe ich das ganz oft das Thema, dass die dann weiter haben wir doch vor 20 Jahren geplant, dass wir das hier im Mischsystem da anschließen und dann kommt man mit Versickerungsanlagen und so weiter. Na ja, auf jeden Fall hast du ja schon gesagt, im Süden ist man eher.Schichten Wasser, das heißt, da gibt es ja sowas wie das gleitende Minimum. Kann das jemand von euch mal erklären oder so grob?Nimm uns mal mit, man, was passiert, warum, warum Regenwasser, die eigentlich nicht so sehr interessiert, das hat ja was mit diesem gleitenden Minimum zu tun. Da muss man 'n bisschen ausholen, es gibt ja unterschiedliche Methode, um 'ne Fremdwasserbestimmung vorzunehmen.Wenn man vom gleitenden Minimum redet, reden wir eigentlich vom vom 21 Tage gleitendes Minimum und da gehe ich davon aus, dass ich sag, in dem betrachteten Zeitraum, in den 21 Tagen, wo ich da betrachte, ich denke Tag mit dem geringsten Abfluss'n trockener Tag, der war niederschlagsfrei und da nehm ich den den Minimalwert raus und demgegenüber stell ich das Schmutzwasser, mein Mittelwert, und verrechne die miteinander und bekomm dann 'ne Aussage, wie viel Fremdwasser Zulauf, dass ich habe. Also genau für diese Fremdwasser Definition, die wir in Baden-Württemberg zum Beispiel hier annehmen, wir sind ja hier in Baden-Württemberg grad in Bayern,aber auch und im Mischsystem generell nimmt man immer dieses gleitende Minimum und dadurch werden Regentage eigentlich sozusagen der Professor Weidlehner sagt immer Tiefpass ist das wie im Elektrobereich werden die ausgecancelt und rausgerechnet über dieses 21 Tage Minimum und deswegen ist Regenwetter in in diesem Kanalsystem nicht wirklich ein fremdWasser.Wohingegen im Norden, du hast es gerade auch schon angesprochen, Thorsten, Pumpstation über Stauen. Erklär mal das Problem. Vielleicht Sascha ist ja in Berlin. Du hast ja bei euch, habt ihr ja mehr Trennsystem. Erklär mal, was da das Problem sein könnte bei Niederschlagswasser oder vielleicht.
Sascha Kokles 14:50Genau, jetzt muss man dann ja ganz ehrlich auch mal sagen, wir können uns ja auch noch mal rantasten. Also Fremdwasser ist an und für sich ja nicht gleich 'n Problem. Also wir sind ja auch in so einer Zeit unterwegs, wo Wasser gespart wird, wo die Kanäle auch mal verstopfen, wo auch Sedimente im Abwassersystemweggespült werden müssen und ich hatte früher witzigerweise, das heißt ja immer, Störstoffe im Abwasser jeglicher Art und ich habe mich ja auch immer intensiver mit Geruchsbekämpfung beschäftigt und da ist ja so ein Spülen im Kanal und eine größere Abwassermenge gar nicht so schlecht und meine Kollegin hat aber immer versucht, es fremdWasser zu beseitigen. Da habe ich dann nachher gesagt: "Na, die arbeitet ja eigentlich gegen mich." Also für mich in meiner Problematik gesehen, also von welcher Seite man es in der sieht, ist es ja gar nicht schlecht. So, jetzt kommt man aber zu dem Punkt, dass ich ja so ein Trennsystem habe, die ja eigentlich davon leben.Dass ich eine konstante Abwassermenge habe, danach ist das System auch ausgelegt und die Pumpwerke auch und die fordern halt dann zum Klärwerk und da will man konstant Abwasser reinigen. Das ist so die Hauptaufgabe von so einem Trennsystem, das Regenwasser wird abgeleitet. Jetzt ist in so einer Stadt wie Berlin.regnet es da mal punktuell stark und dann gibt es da noch Zuläufe in das nicht oder das falsche Trennsystem, also in das Schmutzsystem und dann sind schlagartig Anstiege zu vermerken, was dann auch dazu führt, dass Verstopfung, also Dreck, mit transportiert werden, die Pumpwerke verstopfen und dann hat man nachher natürlich ein Problem, das SystemSo auszulegen, wie es ist, und dann ist ja auch das ganze Trennsystem nicht mehr so sinnvoll, wie man es braucht. Dann kann man auch einfach ein großes Mischsystem machen. Aber auch ein Mischsystem lebt ja davon, dass ich mal einen Starkregen habe, dass das alles durchgespült wird. Also, das muss man halt ehrlich betrachten und deswegen muss man halt immer sehen, ab welchem Punkt ist es denn für mich.dramatisch. Deswegen sagte ich, es gibt schon 'n Faktor, den man mit einberechnet und ich berechne ja auch so 'n ganzes System und sag, so funktioniert es gut. Und dann muss ich halt dann irgendwann feststellen, oh, es funktioniert nicht gut und dann kann ich ja einmal diese ganzen Abwassermengen über die Pumpwerke.
Klaus Jilg 16:39I.
Sascha Kokles 16:54Berechnen und messen und kann natürlich auch sagen: "OK, jetzt muss ich aber auch mal messen und Kampagnen machen, ins System reingehen. Wo kommt es denn überhaupt her? Habe ich irgendwo Tiefpunkte, wo es reinlaufen kann in Systemen? In einer Stadt wie Berlin hat da Tiefpunkte, dann staut das Wasser sich an."
Klaus Jilg 17:06Peggy Missi.
Sascha Kokles 17:09kann dann auch ins Schmutzsystem reinlaufen und das ist halt so ein Problem. Wie geht ihr denn jetzt vor? Ihr sagt, ihr seid ja eigentlich Experten bei Nivos für Messtechnik oder oder habt ihr, wie geht ihr denn jetzt vor, wenn ihr sagt, ihr müsst da irgendwie so ein Fremdwasser mal finden, herausfinden oder mal minimieren? Was gibt's denn da?Auch irgendwie Techniken, um zu sagen: "OK, jetzt weiß ich, ich habe Fremdwasser, aber wie minimiere ich das denn?" Das ist ja auch noch immer sehr entscheidend.
Klaus Jilg 17:37Das ist vollkommen richtig, Sascha, was du sagst. Irgendwann habe ich einen Schmerz damit.mit dem Fremdwasseraufkommen. Und dann möcht ich auch wissen, wo es kommt denn her und so kommen die Kunden halt auch auf uns zu und sagen, du, ich hab 'n Fremdwasserproblem, das haben sie ermittelt oder sie stellen es fest an an von überlaufen Pumpwerke oder viel zu viel Zulauf zum zum Klärwerk, wo sie sagen,Ich habe an so viele Einwohnereinheiten angeschlossen. Da kommt einfach zu viel Wasser. Aber wir müssen ja definieren, wo kommt es denn her? Da ist ja die einfachste Methode. Ich laufe draußen nachts spazieren. Das geht in ganz kleine Kommune und öffne mal die Schächte und schau mal rein.die wesentlich effektivere Methodik, das muss ich sagen, ganz klar hergeht und sagt, lass uns mal 'n Misskonzept erstellen. Und dann gehe ich mit dem Misskonzept mal durch und überleg mir mal, wo sind die Knotenpunkte im Netz, was was kann ich auch ausschließen im Vorfeld.Unsere Erfahrung zeigt, dass die, die die Kläranlagenbetreiber oder die Kanalnetzbetreiber doch.Ein gewisses Gefühl haben, wo könnte es denn herkommen? Wo können meine Undichtigkeiten sein, wenn man mal von Grundwasser bedingt, von Fremdwasser reden? Und dann können wir die Kunden dahingehend begleiten, dass wir sagen, wir ziehen eine Messkampagne auf, bringen Messtechnik vor Ort ein.und werten die Daten dann dementsprechend aus. Da gibt's unterschiedliche Herangehensweisen. Ich kann Durchflussmesstechnik einbringe, wo ich dann eher vielleicht 'n Vierteljahr mal messe, um um Messdaten zu erfassen, wo ich die Daten vielleicht dann aber auch weitergehend verwerte kann. Ich kann aber natürlich sagen, ich gehe mal in die Fläche rein und und werf da Füllstandsmesstechnik rein.Und mach daraufgehende Auswertung einfach, um mal eine Tendenz zu bekommen. Vielleicht nicht, dass ich die hundertprozentige Qualität habe, was die Schlussinformationen angeht. Aber ich komme dann halt rein und sage: "OK, aus den Kanalsträngen, die müsste man jetzt mal genauer betrachten."und können dann vielleicht auch gezielt 'ne Durchflussmessung eingehen. Funktioniert aber genauso bei bei Niederschlagstrend. Also da haben wir viele Kunden, wo sagen, komm, lass uns einfach mal mit einer Füllstandsmesstechnik mal schauen, wo kommt es denn her. Nach dem ersten Regenereignis werden wir die Daten aus, wir sehen.welche strenge relevant sind. Wir setzen die Messtechnik um und gehen dann gezielter vor, weil die Kunden haben früher oder was laut Erzählungen mir gegenüber haben sie oft genebelt und nach einem Tag Nebeln wussten alle Bescheid, haben alle Lappen in ihre Dachrinne reingesteckt.Und
Sascha Kokles 20:05So, was ist jetzt Nebeln? Das ist ja jetzt ein ganz anderes System. Wie komme ich denn mit Nebeln jetzt eigentlich auf Fremdwasser? Das ist ja.
Klaus Jilg 20:09Ja, jetzt musst erklären, aber jetzt musst erklären, was es ist. Jetzt muss ich, komme ich da nicht drum rum. Ja, jetzt kommt es nicht drum rum. Natürlich kann man Nebel in in Kanalnetz einlassen und schaut mal, wo kommt es denn raus. Und es gibt Bundesgebiete oder Straßenzüge, da hat man gerne mal so die.Die Hausanschlüsse, also was Dachrinnen angeht, einfach mal so.Ganz kurz am Kanalsystem angeschlossen.und die Verbindungen versucht man so herauszufinden. Wenn es dann aus dem aus der Dachrinne rausnebelt, dann weiß man, OK, da ist was angeschlossen wurde, eigentlich nicht angeschlossen. 'ne ganz interessante Anekdote dazu. Wir haben das mal gemacht, weil wir aus Geruchsverschlüssen hatten wir in einem im Klinikum Erlangen Nürnberg waren Geruchsverschlüsse.Also hat es gestunken, wir wussten nicht woher. Also haben wir im Haus mit einem Nebelgerät genebelt, da haben wir so eine Nebelgranaten bei bei eBay gekauft und da habe ich gelernt, wenn man sowas macht, immer die Feuerwehr informieren, weil es hat man sich dann aus der Dachentlüftung genebelt und dann hat.Ist die Feuerwehr? Wir haben die auch informiert gehabt an der Stelle, aber die kamen natürlich trotzdem. Nur weil sie informiert sind, kommen die trotzdem. Und deswegen sollte man bei so Nebelaktion immer die Feuerwehr informieren, wenn man da so Nebel einleitet. Gibt es so Granaten, gibt es aber auch Geräte, wo man das einleiten kann in bestimmte Kanalstränge, dann.Dampfzelt überall raus.Die Alternative ist, ich stecke Lappen rein, dann dampft es nicht raus. Oder was ich auch schon gesehen habe, weil weil Anwohner sich dagegen wehren, die haben sich Fonds in die Dachrinnen eingebaut, damit es nicht gesehen wird. Also das ist auch so interessante Sachen. Aber Fremdwasser, ich habe jetzt mitgenommen, ihr macht entweder zum Beispiel Füllstandsmessung, kann man flächendeckend ungenau messen, also in Anführungsstrichen ungenauMal messen. Da hast du ein übergeordnetes Bild und du kannst dann aber, wenn du sagst "OK, in dem Bereich muss ich genauer werden", gehe ich dann vielleicht mit Messtechnik rein, wo ich einfach auch Durchfluss messen muss. Kann man mal Durchfluss definieren? Was ist Durchfluss? Wie wird das gemessen?Was mit, was wird denn da gemessen? Sag das mal, wenn man mal misst, was misst ihr da eigentlich? Jetzt kommt, wir sind jetzt hier im Podcast. Ihr müsst jetzt hier, wir haben hier Zuhörer, die sind schon Experten auch. Ja, natürlich. Komm, dann gib mal was. Was wird da wirklich gemessen?Gut, wenn wir in der in im Kanal jetzt sind, dann haben wir natürlich, finde ich, eine der schwierigen schon Messaufgabe, weil wir absolut im Rohabwasser unterwegs sind, natürlich unterwegs sind. Und wenn wir durch das messen, müssen wir natürlich den Füllstand im Kanal. Wir brauchen die Fließgeschwindigkeit.Wir brauchen die Geometrie, weil die Universell Fließformel heißt wie.A mal V gleich Q. Genau, genau, genau, weil wir nicht nur irgendein V messen, wir sind im V-Mittel, genau, weil wir nicht nur eine Fließgeschwindigkeit brauchen, sondern bestenfalls das Mittel daraus, um eine absolut genaue Durchflussmessung zu bekommen und das ist das, was wir in dem Moment tun.Also wir wollen einen einen Füllstand haben, weil über den Füllstand kann man quasi den benetzten Querschnitt ausrechnen, also A. Die Fläche, wo es fließt und ich will wissen, wie schnell fließt das Wasser durch diese Fläche durch und wenn ich das eine mit dem anderen multipliziere, komme ich auf die Menge, die durchfließt, proSekunde, Liter pro Sekunde kennt man ja, oder Kubikmeter pro Stunde oder was auch immer, ne. So und umso genauer ich V bestimme, also Durchschnitt, Durchmess, also die die Geschwindigkeit bestimme, umso genauer wird es natürlich, umso genauer ich die den den Querschnitt bestimmen kann, umso genauer wird es auch.Richtig, ja. Genau. Und dann gibt's noch so 'n paar Einflussfaktoren wie Rauigkeit der Oberflächen und so weiter auf Rohmaterialien und gut. Wenn wir direkt die Fließgeschwindigkeit messen, O. K. minimieren sich diese Einflüsse, das ist ja, sagen wir mal, wenn du rechnerisch dran gehst, dann dann sehr vielja notwendiger. Das heißt eure Messtechnik oder die Messtechnik generell, egal was man jetzt misst, versucht immer das Q. herzuleiten, weil das direkte Q. zu messen, kann man natürlich durchaus litern, ja aber das ist im Kanal schwierig bei Kubikmetermengendurchflüssen ist schwierig, also will man immer natürlich durch diese Q. ist gleich V. mal A. Formelnatürlich dann den Durchfluss berechnen. Ja, so ist kann man das sagen oder? Ja, genau. Ja. Und und die Messtechnik, die die er dann da anbietet, die er hat, hilft mir dann quasi die Einzelwerte zu berechnen und dann einen Durchfluss zu ermitteln. Ich glaub, die große Herausforderung dabei ist die große Varianz, die wir auch draußen sehen.wenn wir im Kanalnetz unterwegs sind, von kleinen Kanälen, wo wir, wo wir auch dann eben kleinere Sensoren brauchen, die sind wirklich, wenn wir, wie wir jetzt die Projekte Düsseldorf, München und so weiter gemacht haben, auch in großen Kanälen unterwegs sind. Und auf diese Varianz vorbereitet zu sein mit der entsprechenden Messtechnik,Ich glaube, das ist ein Schlüssel dazu zu sagen, wenn wir irgendwo hinkommen, der richtigen Messtechnik das gewünschte Ergebnis zu liefern. Das haben wir schon ganz oft einfach erlebt, dass wir, dass wir ganz unterschiedliche Messtechniken brauchen, auch innerhalb einer Kommune und innerhalb von einem Projekt.um jetzt endlich zum Ergebnis zu kommen. Ja, und die Kombination daraus, liefern dann das beste Ergebnis. Aber Thorsten, vielleicht kannst du vielleicht auch noch ganz kurz was sagen, wie denn eigentlich so eine Messkampagne abläuft, weil es sind ja auch nicht nur, nicht nur das Messen. Ja, da ist auch ganz viel Vorbereitung.drin. Wir sind teilweise Mittel im Verkehr irgendwo schön auf der großen Straße, verkehrsrechtliche Anordnungen und was da also alles notwendig ist. Genau, das istDas ist, das ist ein ein wichtiges Thema heutzutage und klar, wenn ich, wenn ich gezielt in in Einzugsgebiete raus möchte, möchte wirklich schauen, wo kommt mein meine Fremdfachenthematik her. Draußen komm ich ums Messen eigentlich nicht drum rum.egal mit welcher Technik, dass ich das jetzt mache, völlig unrelevant. Aber wir befinden uns größtenteils im Straßenverkehr, da brauche ich 'ne gewisse Absicherung, wie das der Stefan schon erwähnt hatte, geht heute ohne verkehrsrechtliche Anordnung fast gar nichts mehr.Auch das ist 'n 'n riesen Aufwand, mit dem man sich auseinandersetzen muss. Sicherheitstechnik gehört dazu. Da muss man ausgestattet sein. Die Leute müssen geschult sein, was was der Abstieg angeht, was die Bedienung von Gaswarengeräten auch von Dreibeinen angeht.Wir machen da jährlich Schulungen hier im Haus mit mit Fallbeispielen. Das ist, das gehört einfach dazu, dass die Leute 'n sicheren Umgang draußen im im urbanen Bereich haben und da sind wir noch gar nicht beim Messtechnik überhaupt einbauen. Das ist alles die Vorbereitung, wenn man es dann aberHinkommen und sagen "OK, wir haben jetzt alles und beginnen mal mit einem Westkonzept, was abgestimmt ist. Wir schauen uns dann mal die Schächte an." Dann gibt es keine zwei vergleichbaren, eigentlich draußen. Ich muss jeden Schacht bewerten.Ich schau mir die die Haltung an, ne, ich will ja auch ein gutes Ergebnis bekommen. Das ist ja immer, wir haben oft die Aussage von Kunden, na ja, dann ihm reicht so ein Grobwert und wenn man dann die Ergebnisse hat, dann wird das doch ganz genau. Werden wir mal konkret, wie geht denn das los? Das heißt, du hast ja vorhin gesagt, der Kunde ruft, du bist ja im Vertrieb, die sagen hier, wir müssten da mal Fremdwasser messen. Wir haben die vom Amt haben gesagt, wir haben zu viel Fremdwasser.Was ist denn der erste Schritt? Der heißt ja nicht, ich bau Messtechnik ein oder der erste Schritt ist ja erst mal irgendwie Gespräche führen, hoffentlich. Genau. Ich will erst mal Gespräche und dann erstellt man das Konzept. O. K., dass man einfach mal weiß, wo was hat der Kunde vor und wo geht es denn hin.
Sascha Kokles 27:24Genau, dann ist ja eigentlich auch viel mehr die Betrachtung, ist es denn an und für sich wirtschaftlich, also erstmal muss ich ja für mich 'n wirtschaftlichen Schaden feststellen, dass ich sage, O. K., ich hab da jetzt so 'n hohen Fremdwasseranteil, dass ich halt irgendwie 'n größeres Klärwerk bauen muss oder ich überlegen muss, ich muss mein ganzes Netz sanieren. So,
Klaus Jilg 27:37Bill.
Sascha Kokles 27:43Und jetzt will ich punktuell wissen, wo es ist. Also, das muss ich ja im Vorfeld eigentlich auch ermitteln, damit also eure Messungen sind ja auch nicht irgendwie umsonst. Also, ich muss ja mal sagen, OK, kostet mich, ich sag jetzt mal Hausnummer, 10.000 Euro, so ein Messprogramm. Und es muss ja auch irgendwie die Investition gegenüberstehen, dass ich vielleicht nachher auch irgendwie.
Klaus Jilg 27:52Ich.
Sascha Kokles 28:00Na, Ersparnis generiere, kann man das irgendwie beziffern? Geht ihr dann hin? Mensch, hier irgendwie hier 20% Fremdwässer sparen, spart ihr ne Millionen.
Klaus Jilg 28:05Genau, was kostet ein Kubikmeter Fremdwasser?
Sascha Kokles 28:08Na, na, einer ist nicht, aber.
Klaus Jilg 28:09Wie macht ihr das? Gute Frage. Das ist mal eine gute Frage.
Sascha Kokles 28:14Na, aber könnt ihr das auch so beziffern, ist gesagt, da ist auf alle Fälle führt ihr auch wirtschaftlich 'n positives Ergebnis herbei, ist es das irgendwie zu beziffern, ist das 'n Verkaufsargument, wie macht ihr das?
Klaus Jilg 28:29Nee, tatsächlich nicht. Die Dienstleistung, die wir erbringen.geht der Punkt oft aus, dass wir vom Ingenieurbüro angefragt werden, die die mit dem Kundenproblem betraut werden und sagen, wir brauchen da Unterstützung, weil wir eben die die Messdaten brauchen.Oder die Kunden kommen direkt auf uns zu. und Und frage bei uns in der Regel die ja die Dienstleistung an. Die kann von bis gehen. Manche rufen an und möchten sich selber mal ein Gerät nur mieten oder 2. bis hin zur Dienstleistung und dann auch praktisch mit der entsprechenden Auswertung.in dieser Wirtschaftlichkeitsbetrachtungsfrage, was in Social Mission zu meinen, ja. Wenn dann ganz selten, aber sind wir eigentlich nicht dabei, da da ist auch so dann die Abgrenzung Messtechnikdienstleister, ja. Ja,
Sascha Kokles 29:14Genau, also stellen wir fest, es wurde eigentlich im Vorfeld ermittelt, das Problem wurde dargestellt und dann kommt ihr sozusagen als Lösungsfinder oder Problemdarsteller, dass ihr dann wirklich gezielt angefragt werdet, ihr habt 'ne Lösung dafür. Im Vorfeld wurde es schon festgehalten, aus welcher Perspektive auch immer da oder initiales losgeschossen wurde.Und ihr geht dann los. Aber wie viele Messgeräte braucht man denn da so in der Regel? Kann ich das mit einem machen? Brauche ich so 10-20? Was ist denn da so eine Hausnummer?
Klaus Jilg 29:43Die Hausnummer gibt es eigentlich nicht. Die Hausnummer ist abhängig von von deinem Budget, wo du hast und und was du vorhast und wie groß auch deine dein Einzugsgebiet ist. Natürlich kannst du mit einem Gebiet an einem Strang, wenn du Messtechnik mietest oder kaufst.Eine Fremdwasserbestimmung machen.Und dann dauert es halt seine Zeit, weil du es ja immer wieder umsetzen musst. Heute fehlt oft die Zeit den den Leuten, gerade mit der mit der Haushaltsthematik. Ich weiß nicht, wie es bei euch ist, da in Berlin, aber wir werden immer kürzer in kürzeren Abständen angefragt.
Sascha Kokles 30:01Mhm.
Klaus Jilg 30:18Was wir aus der Vergangenheit eigentlich nicht gekannt haben, wo die Leute einfach sagen, ey, wir brauchen jetzt 'ne Fremdwassermessung ganz schnell. Wir müssen dieses Jahr noch die Auswertung stehen haben, dass wir die baulichen Maßnahmen relativ in der nächste, schnell in der relativ in den nächsten Haushalt mit reinbekommen.Mit der Schrankweisen Betrachtung fehlt natürlich auch die Vergleichbarkeit und da brauchst du schon irgendwie immer Referenzen, dann finde ich auch dazu, um zu sagen, OK, wo, wo kommt denn jetzt die größte Fremdwasserspende her und wo sehe ich dann später mein Budget?gezielt ein in der Sanierung gegebenenfalls. Vielleicht Sascha, bevor wir da noch mal rein das abschließen mit dem wirtschaftlichen, das können wir ja, das hängt ja mal dazu zusammen, wie groß macht man das, wie viel wirtschaftlicher Schaden hast du ja gesagt, ich hab das mal versucht so 'n bisschen zu vergleichen mitJa, ich habe eine Abwasserabgabe, die ich ja zahle. Das, was ich einleite ins Gewässer, das könnte man ansetzen. Jeder Kubikmeter Wasser, der nicht in die Kläranlage fließt, ist ja weniger. Dann muss es ja gepumpt werden. Da sind immer die Fragen für Pumpwerke. Sind da unterwegs. Dieses Wasser noch mal durch die Gegend pumpen. Strom kannst du berechnen.Dann kannst du berechnen, die Reinigungsleistung ist wahrscheinlich schwierig, wie viel schlechter die Reinigungsleistung ist. 10% Fremdwasser, ein Grad weniger Wassertemperatur vielleicht. Kannst du noch ausrechnen, was das noch ausmacht? Das Wasser musst du auf der Kläranlage auch wieder im Kreis pumpen.Ja, aber meistens ist der ist der Schmerz ja nicht die Wirtschaftlichkeit, sondern eher die Anforderung vom Landratsamt zum Beispiel bei uns oder Wasserwirtschaftsamt in Bayern, dass man einfach sagt, man muss unter diese 30% kommen.Weil das Wasserhaushaltsgesetz sagt, ja.Reinigung darf nicht durch Verdünnung erzeugt werden. Ne, deswegen ist ja das Fremdwasser zu vermeiden. Das ist ja der Hauptgrund, wo es herkommt. Ja, jetzt sind wir ja bei den stadtbiologischen Messungen nicht nur gewesen vom vom Thema Fremdwasser.Ihr macht das ja auch noch aus anderen Gründen. Ist ja noch interessant, 'n Durchfluss zu wissen, oder nicht nur Fremdwasser, sondern warum will ich noch wissen, was da fließt? Das könnte ja noch 'n Grund dafür sein.Du meinst, wenn wir also, wenn wir im Kanalnetz, ja, wenn ihr misst zum Beispiel, wenn wir, wenn wir messen, also die Anforderungen sind, sind, sind breit, wenn wir Anfrage letztendlich bekommen oder geht es um um Auslastungsthemen oder geht es um Messdaten in Vorbereitung von Generalentbesserungsplänen.Das ist ein großes Thema, ne? Generaldirektorungspläne ist ein großes Thema. Wir sprechen oft mit unseren Kunden, die uns zwecks Fremdwasseranfrage und wir sagen mit minimal mehr Aufwand oder mit minimal andere Messtechnik hättest du ein größerer Nutzen für die Mistarte, weil wir vielleicht nicht nur denkleiner Abschlussbereich genauer messen, sondern vielleicht über den kompletten Bereich und dann kann man die Daten auch noch für andere Zwecke mit nutzen. Also das ist auch oft in der Beratung tun zu sagen, Fremdwasser können wir tun, aber mit minimal mehr hast du einen größeren Nutzen.um dann auch die Wirtschaftlichkeit vielleicht noch mal anders darzustellen, wenn ich jetzt sagen kann, OK, kann die da auch noch was, was für was anderes verwenden. Ja, allgemeine Niederschlagsabschlussmessungen, Auslastungen von von Pumpwägen, ganz ganz viele Dinge.Wenn wir eine Messkampagne machen, auch zum Thema Fremdwasser, gehen wir ein bisschen anders vor. Wir machen nicht den 21 Tage Nacht Minimum. Wir setzen generell Regenmessermittel zu ein, um die Trockenwetter Tage noch mal ganz dezidiert.Ja, auswerten zu können, das ist ein bisschen eine andere Herangehensweise, die wir dann auf und werden über Solar betrieben oder habe ich vorhin gesehen gehabt.Ja, aber unterschiedliche Systeme. Wir messen zum Teil klassisch noch mit der mit der Kippwaage auch und stellen jetzt aber mittlerweile um auf optische, ja, Regensensor, weil sie einfach von der Handhabung, von der Wartung, von der InstallationEinfacher zu handhaben sind, weil man natürlich, wenn wir rauskommen, oftmals rein die Aufschüttungsfläche haben wir einen Regelmesser mit Kippwaage, der bestenfalls nach 3 Monaten auch noch dasteht. Und von dem her sehen wir da gerade in der Umstellungsphase. Ich habe ja vorhin diesen optischen Regensensor gesehen.Das ist was, was ihr euch ja alle, die hier zuhört, mal vielleicht beim IFAT-Messstand angucken könnt. Bei NiBus habt ihr wahrscheinlich auch da. Was mich jetzt noch mal interessieren würde: Ich habe das ja jetzt auch seit 15 Jahren mitgemacht. Meine erste Sache mit Durchflussmessungen waren damals eine.eineMembrankläranlage mit 4 angeschlossenen Haushalten. So und das Problem des Betreibers war, dass diese Membrankläranlage ständig überflutet wurde und dann natürlich für tausende Euro wieder instand gesetzt werden musste und die haben das Hauptkanalsystem schon dicht gehabt und saniert.Jetzt wussten die von einem der vier Einleiter kommt.Kommt das Wasser, hab ich gesagt, ja, ist ja kein Problem, machen wir mal Durchflussmessung. Habe ich dann damals bei Nivus angefragt, dann dann habe ich ein fünfstelliges Angebot bekommen, ja, für 4 Häuser, die alle zu messen. Damals war einfach Durchflussmesstechnik schweineteuer, schweineaufwendig und so weiter.Was hat sich die letzten 10 Jahre an der ganzen Technik Fremdwasser und so, nehmt uns mal mit, was ich so, ihr macht das ja schon seit, wie lange macht Nivus das jetzt, seit 60er Jahre, glaube ich, ne. Wie, was hat sich so verändert in der Messtechnik, was ist heute anders und wasAusblick, was findet man bei euch auf der IFAT nachher, was ist vielleicht der heißeste, das heißeste ******, jetzt sind wir wieder X. rated, ja, dass man bei euch sehen kann, ja. Also das wäre jetzt mal interessant, nimm es mal mit, der Herr Stetter hat das ja damals gegründet, das Ganze undWas hat sich so vielleicht so die Hauptentwicklungsschritte in dem Ganzen und was ist heute anders als es noch vor 1015 Jahren war, wo vielleicht die Zuhörer denken, so ist das noch, aber es ist schon neu jetzt. Also, wenn wir gerade in dem Bereich vielleicht mal bleiben wollen, mobile Messtechnik. Mhm.Das war einer von meinen ersten Jobs hier bei Niebuss und was sich aus meiner Sicht am Dramatischen geändert hat, ist durch die Digitalisierung.Dass wir heute eine 24/7 Überwachung haben der Messgeräte, die draußen sind. Ich denke noch an meine Zeit zurück. Du bist mittwochs draußen und machst eine Wartung. Und damals haben wir rein zeitzyklische Wartungen gemacht, alle zwei Wochen. Und einen Tag später fällt die Messung aus aus irgendwelchen.Gründen auch immer. Und dann kommst praktisch nach 2 Wochen weil raus und und hast eine hast eine große Datenlücke und bei uns ist eben so, wenn wir eine Messkampagne machen mit 20 Messgeräten und davon fällt eine aus.dann muss man drüber reden, ob die ganze Messkampagne einen Tag ausgefallen ist und haben dann Verlängerungszeiträume und solche Themen. Und durch diese kontinuierliche Überwachung, dass wir aus den den Schächten kontinuierlich die Datenströme überwachen können, tun wir auch hierDas finde ich.Ist die größte Veränderung, weil wir bedarfsgerecht Wartungen durchführen können, eine größere Sicherheit haben, auch der Kunde eine größere Planungssicherheit hat, wenn wir sagen, eine Messkampagne dauert 3 Monate, dann ist die auch nach 3 Monaten fertig.Ähm.So, wenn ich so jetzt drauf schau, sag ich, das ist schon immer ganz von der Messtechnik weg. Messtechnisch hat sich unfassbar viel geändert, auch aber von der Anwendung her.So, die größte Veränderung so aus meinem aus meinem Blickwinkel von damals zu heute. Vielleicht Thorsten noch kurz, ja.
Sascha Kokles 37:38So, an Thorsten, oder ich will an Thorsten noch mal definitiv so 'ne Frage formulieren oder an dir noch mal darauf eingehen kann, um noch mal auf speziell auf die Messtechnik zu kommen. Hat sich da auch so der Preis verändert oder was ist euer Topseller, dass ich halt sage, O. K., ich hab kann für 100€ 'n Messgerät kaufen, das müsste mir 'ne Woche, ich kann aber auch für.10.001 kaufen. Dann habe ich das fest installiert. Und ist das so die Range oder was kosten so eine Messgeräte eigentlich?
Klaus Jilg 38:07Ja, kann man, kann man so stehen lassen. Wir können es wirklich und da sind wir halt viel, viel weiter wie vor Jahren noch. Wir können es wirklich individuell auf die Bedürfnisse, auf die aufs Budget zuschneiden und können sagen, O. K., mit dem
Sascha Kokles 38:10Mhm.
Klaus Jilg 38:22paar Euro mehr, steht dann das Feature eventuell mehr. Das bringt dich aber auch vielleicht im Betrieb weiter. Also vielleicht, das muss man auch immer bisschen gegenrechnen, das hat sich ja alles immens weiterentwickelt, sei es die die Akkustandzeiten, sei es die die die die Standhaftigkeit der Messtechnik.ist ist kein kein Thema mehr heutzutage und das ist natürlich reine Budgetfrage. Und das ist, dass die Varianz der Sensor größer geworden ist. Aber natürlich auch vom Budget her kann man es besser auf die wirkliche Anwendung antworten, gar nicht, was du vorhin gesagt hast für Hausanschlüsse.Ja, wenn wir heute andere System einsetzen, wie damals, würde man wahrscheinlich nicht mehr für 10.000 Euro machen. Ich sehe es ja immer so, wenn man heute auf eine Kläranlage geht, ne, jede kleine Schieber hat irgendeinen Sensor dran, mit einem Kanal vor 15 Jahren, als ich mal angefangen habe, hier wäre auch schon lange dabei.Da war nichts. Die wussten nichts im Kanal. Und wenn man mal ein Pumpwerk hatte, dann war da eine Leitung extra gelegt, eine extra Datenleitung, eine Stromleitung und so weiter. So und heute hast du halt die Möglichkeiten.Mobile Datenlogger, Online-Systeme, die Batterien halten ewig heutzutage. Das heißt, ich habe viel einfachere Möglichkeiten, den Datenpunkt im System zu setzen und deswegen ist auch vielleicht die Frequenz höher, dass man es häufiger macht. Ich kann immer dafür werben, guckt euch das Ganze an.Mittlerweile geht viel, was man nicht weiß, deswegen gehen wir auch alle auf die IFAT. Es ist ja auch Road to IFAT hier. Jetzt soll ich aber trotzdem noch mal was jetzt haben, die alle sind ja heiß, die kommen alle, wir haben auch schon wieder fast eine Stunde gequatscht hier. Wir sind die alle heiß, die wollen alle zu euch natürlich auf den IFAT Stand, nachdem sie bei uns ein Bier getrunken haben. Abwassertalk Stand, Leute, ne.Dann kommen die natürlich bei euch vorbei. In Shownotes findet ihr auch noch mal die, die den Messestand, die Nummer von von NIBUS. Was findet man denn bei euch, was vielleicht jetzt nicht unbedingt, wir haben ja über Fremdwasser gesprochen, wir haben stadtbiologische Messung, das war ja heute auch das Thema. Machen wir noch ein bisschen weiter, was findet man bei euch noch?Regenzähler haben wir noch gelesen, was, was, was gibt es denn noch, was man bei euch noch finden kann? Bei uns geht es natürlich immer um Messtechnik, ganz im Allgemeinen, Füllstand, Durchfluss, werde sehr viel sehen, wo wir, wo wir Lösungsangebote haben, auch digitaler Raum.für die absolut drängende Fragestellungen. Wir haben die die 102 auf dem Tisch, wo wir uns überlegen müssen, wie kann man vielleicht durch durch Messtechnik und und einfache Nachrüstlösungen vielleicht den Bestand weiter betreiben, den Genehmigungsfähig zu halten.Wir werden auf jeden Fall unsere Ultraschallpartikelkonzentrationsmessung. Hol uns mal ab, was ist die 102 und warum ist das wichtig? Weiß nicht, wer wen, Thorsten oder du, wer sagt was dazu, sag mal kurz was. Du hast jetzt einfach so erwähnt, 102, vielleicht weißt du das, wissen das auch einige, aber.Vielleicht kannst du mal ganz kurz drauf eingehen, A. 102, warum ist das wichtig? Also ich will nicht auf die allgemeine 102 102 eingehen, ich glaube da reicht auch die Zeit nicht mehr. Aber vielleicht das, was wir in diesem Kontext tun, dass dass wir mit Vertreibern reden, die sagen.lauter Flächenkategorisierung wär meinetwegen nicht mehr genehmigungsfähig, weil sie rein rein nach Definition die Reinigungsleistung nicht mehr hat. Und dann kann man sich dem Thema ja mal angehen und kann sagen, kommt da überhaupt die die Partikelkonzentration, die Schmutzfracht.an, also bringe deine Fläche wirklich das, was da, was da gerade interessiert wird, oder kommt überhaupt die die Wassermenge dort an, weil beide sind ausschlaggebende Parameter. Und weil wenn es um den Neubau oder um um große Umbauten geht, sprechen wirNatürlich, vorhin haben wir das Thema Wirtschaftlichkeit gehabt von ganz großen Investitionen und Platzbedarf, den wir häufig im urbanen Bereich auch nicht haben. Wenn man da sagt, OK, man schaut mal genauer hin mit Messtechnik mit einer kleinen Messkampagne.Kann man sich die Fragestellung vielleicht noch mal anders angehen und und mit mit maderen Lösungen, also wir reden beim A. 102 sind nicht alles so Experten, wir müssen nur mal. Es geht darum, um die um die Auslegung von Regenüberläufen genau und Schmutzfrech Trachten, die über die Regenüberläufe gehen, da gibt es neue Regeln für die dazu führen könnten, wenn man die StandardEinsätze nimmt, dass diese Becken ganz neu und ganz größer und anders gebaut werden müssten und es gibt aber auch die Regel, dass man das bedarfsgerecht auslegen kann und dafür stellt die Messtechnik bereit, um das vielleicht mal genauer zu bewerten, ob man vielleicht diese Bauwerke gar nicht so groß umbauen muss, was die Standardregeln so vorgeben.Also, das kann man gut zusammengefasst, da kann man bei euch, ich bin ja der Laie, der es dann ja übersetzt, ELI 5 ja explained like I'm five, immer eingeben bei ChatGPT, hab ich gelernt. Sascha,
Sascha Kokles 43:06Dann gebe ich es immer gut zusammengefasst. Also, es ihr messt letztendlich und habt auch die Ahnung dahinter. Aber vereinfacht gesagt, auch noch mal an Thorsten die Frage. Also, ihr habt erst mal, habt erst mal Messungen gegen, sagen wir mal, für die Menge, Durchfluss, aber auch für die Abwasserqualität oder also wie P. H.Sauerstoff, Sonden und sowas alles ihr habt so n Portfolio an allen Messgeräten, die man eigentlich in der Abwasserbranche braucht oder seh ich das richtig?
Klaus Jilg 43:31Das siehst du vollkommen richtig.
Sascha Kokles 43:34Und wo, welche werden dann eigentlich am meisten verkauft? Habt ihr da eigentlich so einen Durchfluss am meisten oder Sauerstoffsensoren?
Klaus Jilg 43:34Also.Also bei uns ist wirklich Durchfluss am meisten, gefolgt von Niederschlag, betreiben ja auch nicht Niederschlagsmonitoring in Kombination, aber auch nur rein mit dem Füllstand, dass man einfach mal die Abhängigkeit sehen von zwischen Niederschlag und Füllstand, wie wird meine Fläche abflusswirksam,
Sascha Kokles 43:52Mhm.
Klaus Jilg 43:59Alles da sind sind Punkte, das ist ja was, wo wir hier auch im im im Live System bei uns um die Ecke an einem Testfeld betreiben, wo wir einfach unsere Messtechnik, was wir draußen vermarkten beim Kunden und auch Lösungen anbieten.da permanent testen und der Kunde kann sich es auch mal leicht ausstellen. Und gerade das, was wir eben hatten mit der 102 auch draußen im Feld hier im Ort, haben wir eine Partikelkonzentrationsmessung laufen, alles mit Solar und Akku gepuffert.wirklich, dass ich auch wirklich jedes Becken messen kann. Das Teststelle, das Thorsten gerade erwähnt hat, das wir hier am am Ort auch haben, da geht es darum, dass wir den Niederschlag messen, die die Pegel an den Gewässern und in der Kanalisation.und aus der Kombination heraus neue Ergebnisse bekomme, neue sehen, wie ist die Antwort von Regelspende im Kanal und solche und solche Themen. Und das ist richtig spannend. Ja. Also wir sehen, wir haben uns ja.
Sascha Kokles 44:58Ich hab noch ne.Genau. Ich habe noch eine sehr interessante Frage an euch alle 3 sozusagen. Wir sind ja dann auch in dieser Fragerunde und müssen das ja so mal ein bisschen diskutieren. Also, ich kann ja letztendlich als Vertriebler und als Anbieter von Messtechnik kann ich ja natürlich beziffern. Nö, ich verkaufe jetzt 10 Messgeräte, da kann ich so und so viel Geld verdienen.Und dann kriegt der Kunde und dann misst er was und dann guckt er sich das immer an und stellt dann immer so komische Fragen. So und dann fragt er mich, was habe ich denn da gemessen, was sind die Fehler, wie kann ich das jetzt eigentlich interpretieren? Und da ist jetzt eigentlich die Frage, was ist denn eigentlich teurer? Oder das Engineering dahinter ist ja letztendlich auch interessant.Verdiene ich eigentlich mehr durch die Messtechnik oder durch die Auswertung von irgendwelchen Messkampagnen? Also ist das so zusammen oder muss ich das immer umsonst mit anbieten?
Klaus Jilg 45:42Gute Frage.Ich glaub, die die Grenze liegt in dem Begriff der Auswertung. Wir geben natürlich 'ne Auswertung mit raus, in speziell wenn wir 'ne Fremdwassermessung gemacht habe. in in unterschiedliches Spektrum, was ich immer die Frage ist, ist 'n Ingenieurbüro auch mit dabei, das praktisch weitergehende Auswertungen macht, arbeite ich direkt undden Betreiber, was wird der jeweils gebraucht. Und da unterscheidet sich es auch in meinem ersten Impuls, hätte ich gesagt, für das, was wir tun, ist die Messkampagne der größere Aufwand als die Auswertung. Ich glaube, wenn du weitergehende Fragestellungen dann in in inMit ingenieurtechnischer Betrachtung.kommt da sicherlich auch noch mal eine große Part dazu, den wir häufig dann gar nicht mehr sehen. Thorsten, du machst jeden Tag, ich über zu unterscheiden, natürlich, wenn wir eine Messdienstleistung machen, wo es um Durchflussmessungen geht,ist der ganze Aufwand, was wir draußen haben, mit Gerätetechnik vorhalten, Installation, Sicherung, Wartung et cetera, ist im Verhältnis von dem ganzen Budget, was die Messkampagne kostet, der größere Teil. Wenn wir natürlich 'n anderen Weg fahren und sagen, wir machenDer Kunde kauft sich irgendwelche Füllstandsmesstechniken, wir machen da die Auswertung drauf und er möchte es über Jahre betreiben, dass wir sagen, O. K., wir gehen jetzt mal 5 Jahre mal deinen Kanalnetzmonitore rein mit Füllstandsmesstechnik, dann wird sich es irgendwo die Waage halten. Und und wenn ich Kundenbestandsmesstechnik auswerte, dann ist natürlich klar, der Ingenieurpart, wo wir die Auswertungzu machen, der größere Teil.Muss man immer so ein bisschen im Gegenspiel haben. Na genau. Also jetzt haben wir ja auch schon wieder eine ganzes ganze Stunde fast zu dem Thema gefunden, wie das immer ist, Leute. Ne, das ist immer spannend, wenn man sich so reindenkt und ihr habt glaube ich auch gemerkt, dass wir hier mit absolute Experten sitzen und Thorsten und Stefan.Ich sitze ja hier auch beim Nivus Campus. Ich kann euch nur sagen, informiert euch mal auf der auf der IFAT darüber, schaut da mal vorbei. Es gibt hier noch ganz tiefere Know-how. Ihr macht ja auch Veranstaltung hier intern und so weiter. Ich glaube, das kann man sich alles mal angucken, wenn man auf der IFAT mal am Stand vorbeikommt, wer Nivus noch nicht kennt.Oder noch nicht so viel damit zu tun hat. Oder wer sich auch einfach mal über Fremdwasser nachher informieren will und das Thema auch hat, schaut da mal vorbei. Ihr habt ja alle eure Liste. Dann schreibt ihr euch den Messestand Nummer hier aus der Folge mit auf. Dann geht ihr da vorbei, wie gesagt.Nachdem ihr bei uns ein Radler oder ein Bier getrunken habt und kommt natürlich beim Sascha und beim Daniel auch mit vorbei. Ja, ansonsten zum Abschluss, was wollt ihr auf jeden Fall vielleicht den Leuten hier, den jungen Kollegen noch mitgeben?Gibt es bei euch vielleicht auch für junge Kollegen Möglichkeiten auch?bei euch zu arbeiten oder so was, ist doch so was interessant, weiß nicht, ihr seid ja auch eine wachsende Firma, denke ich mal. Kann man so was bei der IFAT bei euch auch ansprechen, wen müsst man ansprechen, was muss man dafür können, was wollt ihr sonst den ganzen Zuhörern noch mitteilen? Also, ich gebe euch noch mal die Bühne, vielleicht. Die Bühne.Genau ja, dann möchte ich den Punkt, wo wir wir sind, wir haben die ganze Zeit vielleicht so von von Kanalnetz und Kläranlage gesprochen. Ich glaube, die neue Vorschrift auch aus der Kommunalabwasserrichtlinie bei der Untertu Zwingl, die Systeme gemeinschaftlich.besser zu betrachten. Wenn man über Reinigungsziele spricht und einen hohen Fremdwasserbedarf hat, kann man da mal sehen, wie greifen die Systeme ineinander. Ich finde, das wird hochspannend. Wir das sehen wir auch, dass wir junge Bewerber hierher bekommen, die die einfach Lust haben und sagen, ich möchte mit dem Umweltbereichbeschäftige, ist auch so bisschen, was wir nach vorne bringen. Es geht um sauberes Wasser, es geht um den Schutz unserer unserer Gewässer, um um uns da auch, ja muss man sagen, interessant aufzustellen, was sicherlich ein Hebel ist, wo wir junge Leute generieren, da rede ich nichtvon NIBUS, sondern ich glaube von der ganzen Branche, ist die Digitalisierung. Alles, was da dahinter steckt, das das ist klingt interessant und da kann man junge Leute auch mit ansprechen. Und da haben wir sicher Lösungen für und und freuen uns über jeden, der zu uns auf den Stand kommt und mit uns drüber redet.Was man da so alles machen kann.Thorsten, ja, ich würd es bisschen E. Fahrt lastiger machen. Also ich würd mich über jeden freuen, wenn S. H. M., Abkürzung für stadthydrologische Messungen, Ecke vorbeikommt. Wir haben wirklich ganz coole neue Projekte, wo wir zeigen und wo wir auch wirklich sich drüber austauschen können, wenn wir wirklichtolle Kollegen und Kolleginnen vor Ort und mit Rat und Tat zur Seite stehen. Also da freuen wir uns, wenn jemand kommt. Bewerber sind natürlich auch jederzeit herzlich willkommen, unsere Branche brummt. Wir haben 'n tolles Team zusammen, wir habenUnheimlich, auch ein bisschen gerade im Umbruch, was die Digitalisierung angeht. Gerade insbesondere KI soll bei uns ein bisschen einfließen. Wird ein spannendes Thema in den nächsten Jahren. Also da haben wir.Unheimlich viel zu bieten. Ja, also dann sehen wir uns auf jeden Fall. Auf jeden Fall in vier Wochen. Sascha, hast du noch?
Sascha Kokles 51:00Mir hat es wieder sehr viel Spaß gemacht, auch mal wieder so einfach für Roto Ifart in so 'n Thema einzutauchen und dann auch irgendwie die Neugier zu wecken, dass man halt auch weiß, das ist ja immer schwierig, geh dann auf die Messe und dann weiß ich, ach da kann ich mal hingehen, kann ich gezielt 'ne Frage stellen, das macht ja auch immer Spaß, hab schon mal 'n bisschen Hintergrundinformationen.Haben wir noch letzte Worte, Klaus?
Klaus Jilg 51:22Ja, schön, dass ich mal hier sein durfte und ich freue mich, bin heiß auf die auf die IFAT. In paar Wochen sehen wir uns ja da auch schon wieder. Ja, und ansonsten Panta Rey, das Wasser fließt immer bergab.
Sascha Kokles 51:36Ciao ciao.
Klaus Jilg 51:37Ciao und vielen Dank. Vielen Dank.
Klaus Jilg Transkription beendet