#146 - Wie Köln sich vor dem Hochwasser schützt
Ab 4,50 Meter Kölner Pegel beginnt für die Hochwasserzentrale der StEB Köln die Arbeit. Auslässe zum Rhein werden geschlossen, Pumpwerke gehen in Betrieb und bei höheren Wasserständen werden mobile Schutzwände aufgebaut. Dr. Marlene Willkomm nimmt uns mit hinter die Kulissen des Kölner Hochwasserschutzes und erklärt, wie die Stadt auf steigende Rheinpegel vorbereitet ist.
Wir sprechen über historische Hochwasser, die 10,27 Kilometer mobilen Schutzwände und das sogenannte Hochwasserkochbuch mit seinen wasserstandsabhängigen Maßnahmen. Außerdem geht es um Starkregen, Rückstauschutz, Evakuierungen und die Frage, was passiert, wenn der technische Hochwasserschutz an seine Grenzen kommt.
Ein wichtiger Punkt der Folge: Auch der beste öffentliche Hochwasserschutz ersetzt nicht die eigene Vorsorge. Gefahrenkarten, Warn-Apps, Rückstausicherungen und ein ehrlicher Blick auf das eigene Grundstück können im Ernstfall einen großen Unterschied machen.